Einschulung – emotionale Achterbahnfahrt für Eltern und Geschwister

Wenn ein Kind in die Schule kommt so bedeutet das für die ganze Familie einen tiefen Einschnitt. Natürlich handelt es sich in erster Linie um ein freudiges Ereignis, auch wenn das der ABC-Schütze bisweilen anders sehen mag. Aber die Veränderungen, die durch die Einschulung auf das Familienleben zukommen, sollten nicht unterschätzt werden.

Die Eltern sind natürlich in erster Linie stolz auf ihren Zögling und betrachten mit Wehmut die vergangenen Jahre, die nur so vorübergeflogen zu sein scheinen. Doch schon nach einigen Wochen, in denen sich herausstellt, dass sich das Kind in der Schule vielleicht nicht so gut macht wie erhofft, werden sich einige Eltern unter Druck gesetzt fühlen.

Es gilt die Frage zu klären, ob dies nur Start- und Umgewöhnungsschwierigkeiten sind, oder ob es sich um ein ernsthaftes Lernproblem handelt. Generell gilt, dass Erziehungsberechtigte immer die Balance zwischen der Förderung und einer drohenden Überforderung des Nachwuchses halten müssen. Vergleiche mit anderen Kindern helfen selten dabei, objektiv zu bleiben.
Auch für die Geschwisterkinder gibt die Einschulung des ersten Kindes eine gewaltige Umstellung, denn plötzlich ist niemand mehr zum spielen da – auch weil nun neue Freunde ins Leben der Älteren treten – und in den Nachmittagsstunden gilt es leise zu sein, wenn Schwester oder Bruder Hausaufgaben machen. Hier müssen Eltern für Abwechslung und Einbezug sorgen.

Am Tag der Einschulung selbst können Eltern einiges tun, damit das Geschwisterkind sich nicht allzu vernachlässigt fühlt. Beispielsweise sollte es sich auch ein schickes Outfit auswählen dürfen, dass es zur Feier des Tages stolz tragen kann. Auch eine eigene Schultüte im Miniformat, gefüllt mit süßen Trostpflastern, sorgt für friedliche Stimmung.

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