Heutige Technik zum Lernen nutzen

Picture of happy mother and child with laptop computer

Picture of happy mother and child with laptop computerModerne Technologie erleichtert und verbilligt das Lernen. Freilich ist angesichts der damit verbundenen Risiken und Gefahren auch ein sorgfältiger Umgang mit solcher Informationstechnologie geboten.

Technische Möglichkeiten für das Lernen

Eine durch die heutige Technik gegebene Möglichkeit ist das Sprachen lernen. Interaktive DVDS ermöglichen das gelungene Vokabel- und Aussprachetraining und führen realistisch in die konkrete Lebenswelt des Landes ein, dessen Sprache zu erlernen ist. Darüber hinaus bieten sich auch Online Enzyklopädien und die digitalisierten Onlinebestände von Archiven und Bibliotheken zum Lernen und Informieren an. Für denjenigen, der gerade nicht ins Internet gehen kann oder will, gibt es am Markt Enzyklopädien auf DVD oder gar auf USB Stick zu kaufen. Unabhängig vom Medium sollten all diese Lernprozesse am besten in der Gruppe, eventuell auch unter Anleitung eines Pädagogen, statt im eigenen stillen Kämmerlein vorgenommen werden. Schließlich ist die Interaktion zwischen verschiedenen Personen die beste, da wechselseitig befruchtende, Form des Lernprozesses. Bei der Auswahl von Software oder Internetseiten empfiehlt es sich bevorzugt solche Informationsquellen zu berücksichtigen, die von einer unabhängigen Stelle , etwa im Hinblick auf die pädagogische Wertigkeit- positiv bewertet wurden.

Die Gefahren des Einsatzes von Technik

Bei all diesen Vorteilen ist das Lernen durch Technik freilich auch nicht ganz risikolos. Die erste Problematik besteht darin, dass sich ärmere Gesellschaftsschichten , oder gar Menschen in ärmeren Ländern, die benötigte Technik gar nicht leisten können, und somit eventuell von der Entwicklung abgehängt werden. Zudem kann insbesondere beim Internet nicht immer ausgeschlossen werden, dass gerade Schüler eben nicht auf der Webseite der Online Enzyklopädie, sondern ,und zwar mit voller Absicht, auf der Webseite eines Pornoanbieters landen. Geeignete Filtersoftware ist deshalb angebracht. Aber auch bei seriösen Informationsquellen wie einem wissenschaftlichen Artikel in einer Online Enzyklopädie besteht die Gefahr, dass der Lernende die dort gebotene Information nicht mehr kritisch hinterfragt, sondern als quasi in Stein gemeißelte Autorität wahrnimmt. Aufklärung darüber, dass auch der beste Wissenschaftler in seinen Bewertungen irren könnte, tut deshalb Not.

Bild: 
anpet2000

 

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